Abschluss der 1. Phase des BMBF-Wettbewerbs Zukunftsstadt // Dokumentation

Kernbotschaft: Eine neue Balance der Verkehre für eine zukunftsweisende Gestaltung des Modellquartiers Bundesplatz

Bundesallee und Bundesplatz – Knotenpunkt nachhaltiger Entwicklung

Visi­on2030+ für Bun­des­al­lee und Bun­des­platz – Kno­ten­punkt nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung. © Polin­na Hauck Land­s­cape + Urba­nism; stu­dio amo­re (Jank/Harmel/Burke), 2016

Als einer von zwei wis­sen­schaft­li­chen Part­nern des Bezirks­amts Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf zu Ber­lin hat der C.E.U.D. das Pro­jekt „Zukunfts­me­tro­po­le Ber­lin: Mobi­li­tät plus Urba­ni­tät |Bun­des­al­lee und Bun­des­platz – Kno­ten­punkt nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung“ (Lauf­zeit: 01.07.2015 — 31.053.2016) beglei­tet. Nun lie­gen die Ergeb­nis­se der 1. Pha­se, die Visi­on2030+, als Doku­men­ta­ti­on vor: die Visi­on 2030+ für ein Modell­quar­tier Bun­des­platz.

Ziel des Pro­jekts „Para­dies Bun­des­platz“ ist ein Stadt­platz der Zukunft, der modell­haft und erfolg­reich zwi­schen einem lebens­wer­ten Quar­tier und einem bedeu­ten­den urba­nen Ver­kehrs­kno­ten ver­mit­telt. Der wich­tigs­te Schlüs­sel einer sol­chen neu­en urba­nen Balan­ce ist eine ande­re Ver­tei­lung der Platz­flä­chen – zuguns­ten des Fuß- und Fahr­rad­ver­kehrs. Damit öff­nen sich neue Spiel­räu­me für pri­va­te Akti­vi­tä­ten – für gewerb­li­che Akti­vi­tä­ten vor allem in den Erd­ge­schoss­zo­nen am Platz, für unter­neh­me­ri­sche Akti­vi­tä­ten unter der Auto­bahn, für zen­tra­le Funk­tio­nen wie den Wochen­markt und ande­re Märk­te. Mit der Neu­ver­tei­lung der Flä­chen muss deren attrak­ti­ve Neu­ge­stal­tung Hand in Hand gehen.

Dokmentation Zukunftsstadt Phase1 2016

Para­dies Bun­des­platz 2030+ — Dok­men­ta­ti­on der 1. Pha­se des Wett­be­werbs Zukunfst­stadt. ©Polin­na Hauck Land­s­cape + Urba­nism; stu­dio amo­re (Jank/Harmel/Burke), 2016

Ein beson­de­res Augen­merk muss ange­sichts der inner­städ­ti­schen Lage und Ver­kehrs­be­deu­tung des Plat­zes auf die För­de­rung des Rad­ver­kehrs gerich­tet wer­den. Dar­in sehen wir – nicht zuletzt nach den Dis­kus­sio­nen mit Ver­wal­tung, Poli­tik, Bür­ge­rIn­nen — einen wich­ti­gen Hebel, den Bun­des­platz zu einem nach­hal­ti­gen Quar­tier umzu­ge­stal­ten, die Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz zu stei­gern, einen Bei­trag zur Ver­kehrs­wen­de zu leis­ten und die Auf­ent­halts- und Lebens­qua­li­tät deut­lich zu ver­bes­sern. Den Rad­ver­kehr zu för­dern wird dabei nicht als Selbst­zweck gese­hen, son­dern als Vehi­kel, das Quar­tier ins­ge­samt lebens­wer­ter zu machen und die Bedin­gun­gen für eine nach­hal­ti­ge, post­fos­si­le Mobi­li­tät zu för­dern. Dem Rad­ver­kehr höchs­te Prio­ri­tät im Quar­tier ein­zu­räu­men soll nicht dazu füh­ren, das Quar­tier ein­sei­tig auf die­se Ver­kehrs­art aus­zu­rich­ten, son­dern gleich­zei­tig die Fuß­gän­ger­freund­lich­keit zu ver­bes­sern und die Inter­mo­da­li­tät mit dem öffent­li­chen Nah­ver­kehr zu opti­mie­ren. Gene­rell sol­len die Nut­ze­rIn­nen durch ein her­vor­ra­gen­des nach­hal­ti­ges Ver­kehrs­kon­zept davon über­zeugt wer­den, dass es sinn­voll ist, auf das Auto zu ver­zich­ten, und dass es die Lebens­qua­li­tät erhöht, den öffent­li­chen Raum anders als durch Auto­ver­kehr zu nut­zen.

Die zen­tra­len Zie­le für zukunfts­wei­sen­de Gestal­tung des Modell­quar­tiers Bun­des­platz wur­den für die The­men­be­rei­che Fokus Quar­tier, Fokus Bun­des­al­lee und Fokus Bun­des­platz kon­kre­ti­siert und mit Maß­nah­men unter­legt.“ (Kern­bot­schaft der Doku­men­ta­ti­on, S.12)

Das vom Bezirks­amt Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf (ver­tre­ten durch den Bezirks­stadt­rat für Stadt­ent­wick­lung und Ord­nungs­an­ge­le­gen­hei­ten, Marc Schul­te) ein­ge­wor­be­ne Pro­jekt ist eine Koope­ra­ti­on zwi­schen dem Coun­cil for Euro­pean Urba­nism Deutsch­land e.V., dem Cen­ter for Metro­po­li­tan Stu­dies an der TU Ber­lin und der Initia­ti­ve Bun­des­platz e.V. Mit der Kon­zep­ti­on und Durch­füh­rung der Ver­an­stal­tungs­for­ma­te waren zudem Polin­na Hauck Land­s­cape + Urba­nism und stu­dio amo­re (Jank/Harmel/Burke) beauf­tragt.

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